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Aktuelles und Archiv

30.03.2011

EU erleichtert Einfuhr radioaktiver Lebensmittel aus Japan

Das Umweltinstitut München e.V. und die Verbraucherorganisation foodwatch kritisieren die Informationspolitik der Bundesregierung über die Lebensmittelsicherheit von japanischen Lebensmitteln nach der Reaktorkatastrophe.

Während Bundesverbraucherministerin Aigner von verstärkten Kontrollmaßnahmen und Lebensmittelstandards spricht, informiert sie nicht darüber, dass am 27.3.2011 eine EU-Verordnung in Kraft trat, die die Grenzwerte erlaubter Radioaktivität in Lebensmitteln deutlich anhob.

Hintergrund für die Anhebung ist eine nach der Tschernobyl-Katastrophe im Jahr 1987 erlassene EU-Verordnung, nach der im Falle eines „nuklearen Notstandes“ die Höchstgrenzen für die zulässige radioaktive Belastung von Lebensmitteln angehoben werden, um einer Nahrungsmittelknappheit vorzubeugen. Thilo Bode von foodwatch dazu: „Diese Regelung jetzt in Kraft zu setzen, ist absurd, denn es gibt in Europa keinen nuklearen Notstand und erst recht keine Nahrungsmittelknappheit. Importe aus Japan spielen für die Versorgungssicherheit der europäischen Bürger überhaupt keine Rolle."

umweltinstitut.org/pressemitteilungen/2011/2011_03_29_2-865.html

 

DE-ÖKO-021

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